Studio Tag 6+7+8+9: Mehr freshe Saiten!
Unser Studioaufenthalt neigt sich dem Ende zu und die Resultate sind bemerkenswert. Seinen kurzen Aufenthalt in Göttingen hat Flow konsequent ausgenutzt und unzählige Gitarrenspuren eingespielt. Somit sind unsere Songs jetzt vollgepackt mit den unterschiedlichsten Ideen. Den letzten Schliff erhielten sie durch die passenden Verstärkersounds, welche am Montag beim sogenannten Re-amping ausgewählt wurden. Dabei wurden unsere Gitarrenspuren durch sämtliche Verstärker gejagt, bis der richtige Klang gefunden war.
Seit zwei Tagen befinden wir uns nun im abschließenden und vielleicht anstrengendsten Teil, den Vocals. Vier volle Tage nehmen wir uns insgesamt dafür Zeit, wobei jeden Tag ein kompletter Song eingesungen wird. Vorher wird jedoch noch jeder Song schrittweise durchgegangen und ausgearbeitet, bis die Texte, die Melodien und der Ablauf stimmig sind. Besonders der kreative Input unseres Produzenten verleiht jedem Part im Song den nötigen Feinschliff. So haben wir bereits den größten Teil der Arbeit und zahlreiche Stunden in der Gesangskabine hinter uns gebracht. Die schweißtreibende Arbeit steckt uns zwar nach mittlerweile neun Tagen sehr in den Knochen, die Ergebnisse können sich jedoch durchaus sehen lassen und wir freuen uns auf die fertigen Songs. Am letzten Studiotag werden wir uns dann noch um gesangliche Feinheiten für alle Lieder kümmern und eventuell fehlende Melodien einspielen.
Sobald unser Werk hier vollbracht ist und wir uns auf den Heimweg machen, werden wir natürlich wieder berichten. Bis dahin gibt’s erst mal wieder neue Bilder und ihr könnt diverse Posts auf Facebook und Twitter verfolgen.
Studio Tag 3+4+5: Ace of Bass (+Gitarre)
Es ist Sonntagmorgen und ein leichtes Gewitter zieht übers Tonstudio hinweg. Wir starten am Tag 6 den dritten Aufnahmetag für Gitarren und die Nachtschicht vom Samstag steckt uns zum Glück nicht so stark in den Knochen wie gedacht. Ohne weitere Umstände hat mittlerweile auch Flow den Weg nach GÖ (Göttingen) gefunden, um das ganze Wochenende Vollgas zu geben.
Am dritten Studiotag stand Bass auf dem Programm. Im "Atelier de Creación" feilten wir am druckvollen Klang der Bassgitarre und die drei Songs waren innerhalb einiger Stunden eingespielt. Somit waren alle Grundlagen für die Gitarristen vorhanden und es ging in die heiße Phase.
Die letzten beiden Tage wurde von früh bis spät Gitarre gespielt. Bei schlechter Luft gelangten wir an unsere Grenzen und saßen mit drei Produzenten teilweise bis 23 Uhr im Studio. Somit sind nun auch schon zwei von drei Songs instrumental fertiggestellt. Mit bis zu sechs Leuten gleichzeitig wurde ständig an neuen Ideen gearbeitet um unsere Lieder so geil wie möglich zu gestalten. Bis jetzt ist uns das auch hervorragend gelungen.
Heute steht noch die letzte Nummer auf dem Programm, was höchste Konzentration erfordert, weil uns Flow heute auch schon wieder verlässt. Richtig interessant wird 's dann am Montag, wenn wir an den Gitarren-Sounds basteln!
Wichtige Information für alle die das Ace-Studioleben verfolgen: Alles was wir auf Twitter posten erscheint nun auch automatisch auf der Pinnwand in Facebook und umgekehrt! Außerdem berichten wir im weiteren Verlauf des Blogs über die Fertigstellung der Gitarrenspuren und das Leben in der Gesangskabine.
Studio Tag 1+2: Drum 'n' Ace
Nach zwei Wochen intensivem Proben und einer diesmal nicht allzu langen Autofahrt sind wir nun wieder in Göttingen angekommen. Tag eins und zwei im Tonstudio haben wir bereits erfolgreich hinter uns gebracht. Der erste Schritt, das Schlagzeug cool zu stimmen hat Drum-Tech Sven sehr flott erledigt und innerhalb weniger Stunden hat Dään die ersten beiden Songs souverän eingetrommelt. Anschließend wird das Ganze von Götz geschnitten und quantisiert, die Becken werden dann noch separat eingespielt.
Momentan läuft die Aufnahme des dritten Songs, dann ist der zweite Tag - und somit die Daniels Job bei CUBEAUDIO - erledigt. Nebenbei beschäftigt sich der Rest der Band damit, Fotos für die Homepage zu bearbeiten, Blogs zu schreiben, zu twittern und sich in den unendlichen Weiten des Studios rumzutreiben. Den Rest unserer Zeit verbringen wir in "unserer" Wohnung. Eine Wahnsinns-Studenten-WG, die für die 10 Tage die wir im Studio sind vollkommen uns gehört, da ja Semesterferien sind. Um euch ein paar anschauliche Eindrücke unseres Studioaufenthaltes zu verschaffen, laden wir heute auch Fotos der ersten beiden Tage hoch. Wir informieren selbstverständlich auch über die weiteren Geschehnisse in Göttingen. Die aktuellsten Infos könnt ihr auf Twitter und Facebook verfolgen und im nächsten Blog berichten wir, wie 's mit dem Bass lief sowie ob und wie Flow endlich hier ankommt.
Noch 309 Kilometer...
Und da wir auf der Hinfahrt damit beschäftigt waren Handys zu schrotten, teilen wir euch erst jetzt die neuesten Entwicklungen aus dem Hause Ace mit. (Ralf rastet aus: „Warum bremst ’n du immer do vorn wie a gloans Kind?!“).Wer sich jetzt fragt, wo wir überhaupt unterwegs sind, bekommt nun eine kleine Zusammenfassung.
Ende letzten Jahres stieß Flow auf eine MySpace-Nachricht eines Tonstudios in Göttingen. In dieser Nachricht schlug CUBEAUDIO uns vor an ihrem „Talent Development“-Programm teilzunehmen. Also packten wir kurz darauf unsere sieben Sachen, um uns zum ersten Mal auf den Weg nach Niedersachsen zu machen. Nach einem längeren Meeting mit dem Produzenten – der unter anderem auch für Produktionen der Guano Apes verantwortlich ist – sind wir in den Talent Pool aufgenommen worden und es wurde beschlossen im August 2011 drei unserer Songs mit dem Team auszuarbeiten und professionell zu produzieren. Gerade haben wir das ganze Wochenende mit der Vorproduktion verbracht und sind jetzt mit den drei fertig arrangierten Songs im Gepäck auf dem Heimweg ins Bandhaus. Die nächsten zwei Wochen haben wir Zeit, um uns intensiv auf den darauf folgenden zweiwöchigen Aufnahme-Marathon vorzubereiten. Während dieser zwei Wochen werden wir euch regelmäßig über unsere Fortschritte und Aktivitäten informieren. Über die Homepage, Facebook, Twitter und Co. halten wir euch auf dem Laufenden.
Mittlerweile haben wir nur noch 210 Kilometer vor uns, da wir uns zwischenzeitlich wegen eines Leerzeichens in diesem Text gestritten haben, was eine lange gesprächslose Pause zur Folge hatte :) Ralf chillt, Flow schläft, Dään und Lars vertragen sich wieder und es ist kein Stau in Sicht.
In diesem Sinne, Wirsing!


